sagen Menschen natürlich Vieles. Was allerdings fest steht: ich lache wirklich gerne, bin zutiefst Menschenfreundin und bleibe – egal was passiert – kämpferisch und freudig über das Leben.
Ich heiße Katrin Ratz, bin Diplom-Gerontologin, promovierte Wissenschaftlerin, systemischer Coach (IHK), Trauerrednerin und Mutter von zwei Kindern. Mein Lebensmittelpunkt ist ein alter Bauernhof in Twistringen, den ich gemeinsam mit meinem Mann liebevoll restauriert habe. Hier lebe und arbeite ich – bodenständig, verbunden und mit Blick für das Wesentliche.
Seit beinahe 30 Jahren bewege ich mich an der Schnittstelle von Pflegewissenschaft, Praxis und Bildung. Ich habe Pflegekräfte unterrichtet, Konzepte entwickelt, wissenschaftlich gelehrt und geforscht und mich intensiv mit den realen Herausforderungen in Pflegeeinrichtungen aus unterschiedlichen Perspektiven auseinandergesetzt – als Pflegekraft, Leitungskraft, Lehrende, Angehörige, Bestatterin und Personalentwicklerin.
Heute unterstütze ich Leitungskräfte dabei, ihre Persönlichkeit und damit die eigene Haltung und das eigene Handeln in Einklang zu bringen.
Ganz nach dem Motto: „Ich bin ok. – Job ist ok.“
Was mich auszeichnet
Pflegekompetenz: durch Ausbildung und eigene Praxis in der Altenpflege.
Verständnis für Strukturen: fundierte Kenntnisse zu Herausforderungen in der Pflege, deren Gesetzgebung, Trägerlogik sowie internen Prozessen.
Systemisches Denken: langjährige Trainings- und Lehrerfahrung, Systemischer Coach (IHK), NLP-lerin.
Methodenvielfalt: Systemische Methoden, Körperarbeit (Yogalehrerin in eigener Praxis seit über 20 Jahren und in ständiger Weiterbildung und Entwicklung), Kommunikationsmodelle, Visualisierung, Arbeit mit Metaphern.
Empathie mit Klarheit: Ich begegne meinen Klient*innen auf Augenhöhe, zugewandt, humorvoll und mit wacher Aufmerksamkeit.
Mut: Veränderungen sind manches Mal mit Schmerzen verbunden. Ich erarbeite gemeinsam die Bereitschaft, sich mutig zu zeigen und Veränderungen zu wagen.
Stationen & Erfahrungen (Auswahl)
Ausbildung in der Krankenpflege (1-jährig), Krankenpflegeschule Mönchengladbach/Neuwerk
Diplom in Gerontologie an der Universität Vechta
• Wissenschaftliche Mitarbeiterin & Lehrpreisträgerin an der C.v.O. Universität Oldenburg
Promotion im Bereich Alter, Pflege und Bildung (mit Auszeichnung)
Konzeptarbeit für Berliner Altenhilfekoordination und die Pflegepraxis
Ausbildung von Altenpflegekräften (u.a. Bremer Heimstiftung), Lernfeldentwicklung
Mitarbeit im Forschungsumfeld der Universität Bremen gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Karin Wolf – Ostermann (Projekt DemWG) sowie Thomas Kalwitzki, SOCIUM (PeBeM / Personalbemessung nach §113c SGB XI)
Ausbildung zum systemischen Coach (IHK), NLP-Practitioner, langjährige Yoga-Lehrpraxis
Trainerin in der Personalentwicklung (über 7 Jahre auch für die win2wingGmbH, Oldenburg)
4- jährige Tätigkeit als Bestatterin
Freiberufliche Trauerrednerin
Alter(n) in der Altenpflege
Was wissen Pflegekräfte über das Älterwerden? Und wofür sollte dieses Wissen genutzt werden?
Was wissen Pflegekräfte über das Alter(n)? In der beruflichen Tätigkeit baut sich zwischen Alltagsverständnis und pflegerischer Fachlichkeit ein professionseigenes Wissen über das Älterwerden auf. Diesem Wissen der Pflegekräfte bin ich in einer qualitativen Studie nachgegangen und auch habe ich die Frage gestellt, welche Bedeutung die (Selbst) Reflexion von Alter(n) für die eigene (professionelle) Arbeit hat.
Die Kernthese aus meinen Forschungsergebnissen lautet, dass (Selbst) Reflexion von Pflegekräften über das Alter(n) die berufliche Praxis und die Qualität des Älterwerdens in Einrichtungen verbessert. Menschen, die in der Pflege arbeiten, brauchen Räume für genau diesen Austausch unter Pflegenden: Expert*innen-Wissen für die Praxis!
Forschung zum inneren Widerstand: was, wenn Pflegekräfte das Leben im Pflegeheim ablehnen?
Dieser Beitrag findet sich in der Veröffentlichung "Diversität und Soziale Ungleichheit", Verlag Barbara Budrich, Leverkusen.
Der Artikel stellt meinen Forschungsansatz dar und geht der Frage nach, was passiert mit der beruflichen Professionalität, wenn Pflegekräfte über sich selbst sagen, dass sie so, wie die Bewohner*innen in Pflegeheimen leben, selbst niemals leben möchten? Was also macht das mit der eigenen Arbeit, wenn ich am Ende des Tages nicht überzeugt bin von dem Konzept? Und wie kann dieser „Widerstand“ für die Umsetzung guter Pflege genutzt werden?